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[8.12.06] Red Wings drehen Spiel nach 3 - 0 noch um Red Wings Dass zwischen den Detroit Red Wings und den St. Louis Blues eine Rivalität besteht ist ja kein Geheimnis, aber die Fans und Spieler leben diese meist sehr intensiv. Haushohe Siege gelten als Schlag ins Gesicht des Gegners und Niederlagen sind allgemein bei den Fans und Verantwortlichen nur sehr ungern gesehen. St. Louis verlor erst zwei Tage zuvor zu Hause mit 5 - 1 gegen die Red Wings und nahm sich beim Rückspiel in der Joe Louis Arena verständlich viel vor. Petr Cajanek konnte mit zwei Toren nach 13 und 18 Minuten im Anfangsdrittel den Anspruch der Blues auf einen Sieg stellen. Nach einem Unterzahltor nach nicht mal einer Minute im Mitteldrittel für St. Louis schien nicht mehr viel für die Red Wings zu gehen. Es schien aber wirklich nur so. Nicklas Lidström schoss mal wieder ein Powerplaytor für Detroit, mit einem herrlichen Schlagschuss. St. Louis' Goalie Bacashihua hatte keine Chance und so fanden die Red Wings eine Minuten nach dem Treffer zum 3 - 0 den Anschluss. Jason Williams konnte neun Minuten später erneut verkürzen und plötzlich war es nur noch ein Tor, das die Führung für St. Louis ausmachte. Die Red Wings drückten weiter unerbittlich auf den Ausgleich und erneut war es ein Powerplaytor, dass die Red Wings erzielen konnten. Diesmal war es Daniel Cleary, der zur Zeit wirklich eine gute Phase hat. Er erzielte nach 4 Minuten im Schlussdrittel den Ausgleich. In der Folge fielen keinen Treffer mehr in der regulären Spielzeit und beide Teams bereiteten sich auf die Verlängerung vor. In der Verlängerung fielen nur vier Schüsse, aber auch ein Tor. Red Wing Pavel Datsyuk schaffte den Siegtreffer und sicherte den damit verbundenen verdienten Sieg für die Red Wings. Verdient deshalb, weil sie Moral zeigten, kämpften und mit 42 zu 21 Schüssen mehr als deutlich überlegen waren.
Erwähnenswert an diesem Abend noch der haushohe Sieg der Tampa Bay Lightning über die Atlanta Thrashers. überragend dabei Vincen LeCavalier mit 3 Toren und zwei Assists sowie Martin St. Louis mit einem Tor und 4 Assists. In New York fand unterdessen das Märchen des Brendan Shanahan erneut eine Fortsetzung. Er erzielte den Ausgleichstreffer im dritten Drittel gegen die Pittsburgh Penguins und war als einzigster im Shootout erfolgreich und sicherte seinen Rangers damit den Sieg.

 

[7.12.06] Oilers gelingt Revanche gegen Hurricanes Oilers Im Sommer diesen Jahres fand bekanntlicherweise die Finalserie in der NHL zwischen den Edmonton Oilers und den Carolina Hurricanes statt. Der Rest ist Geschichte und die Carolina Hurricanes holten den ersten Stanley Cup in ihrer Club-Geschichte. Umso interessanter schien dieses Spiel, da es in den letzten drei Jahren kein Aufeinandertreffen der beiden Teams in der regulären Saison gab und es in dieser Saison das einzigste bleiben wird. Gespielt wurde in Edmonton, Rexall Place, vor 16.839 Zuschauern. Die Hurricanes sehen zur Zeit nicht wirklich wie Champions aus, trafen sie in den letzten zwei Spielen doch lediglich nur zwei mal das Tor. Im ersten Drittel gab es keine Tore zu sehen, aber immerhin eine gute Paraden der Goalies Ward und Markkanen. Am Anfang des zweiten Drittels beendete Brad Winchester die Torflaute im Spiel und traf für die Oilers zum 1 - 0. Craig Adams zeigte dann, dass es die Hurricanes doch noch können und glich ungefähr in der Mitte des Spiels aus. Eine Minute vor Ende des Mitteldrittels konnten die Oilers aber wieder an Momentum gewinnen und den erneuten Führungstreffer erzielen. Captain Jason Smith konnte mit seinem ersten Saisontor einen entscheidenden Treffer landen. Die Oilers konnten dieses späte Tor im zweiten Drittel nicht richtig kompensieren und waren zu Beginn des Schlussdrittels erneut im Hintertreffen als Fernando Pisani nach knapp 2 Minuten auf 3 - 1 erhöhte. Carolina schoss in der Folge zwar öfter auf's Tor, konnte aber kein weiteres Tor erzielen. Schmerzhaft für die Hurricanes, Captain Rod Brind'Amour verletzte sich während des Spiels, kam auch nicht zurück. Es handelt sich um eine "lower body injury". Nähere Informationen wurden bisher nicht bekannt gegeben.

 

[6.12.06] Oilers ehren Mark Messier Oilers Nachdem Bret Hull seine Nummer 16 in einer fast einstündigen Zeremonie vor dem Spiel gegen die Detroit Red Wings an die Decke des Scottrade Center in St. Louis gehen sah, ist erneut die Ehrung der Nummer einer Hockeygröße bekannt gegeben worden. Mark Messiers Nummer 11 wird alsbald auch im Rexall Palace in Edmonton von der Decke strahlen. Nachdem Messier am 12.Januar 2006 im Heimspiel der New York Rangers gegen die Edmonton Oilers schon von den Rangers mit der Ehrung seiner Nummer, ist nun Edmonton an der Reihe. Messier gewann 6 Stanley Cups, 1 Conn Smythe Trophy, 2 Hart Trophys, 2 Lester B. Pearson Awards und viele weitere Auszeichnungen. In seiner Zeit in Edmonton konnte Messier in 851 Spielen 392 Tore und 642 Assists für 1,034 Punkte sammeln. 5 seiner 6 Stanley Cup-Siege konnte Messier in Edmonton feiern (1984, 1985, 1987, 1988 und 1990). Die Zeremonie findet am 27. Februar statt und Messier wird Wayne Gretzky, Jari Kurri, Grant Fuhr, Paul Coffey und Al Hamilton ab sofort Gesellschaft leisten können, denn deren Nummern hängen schon an der Decke des Rexall Palace. Besonderes an diesem Abend, Freund und ehemaliger Teamkamerad Wayne Gretzky kommt an jenem Abend mit seinen Phoenix Coyotes nach Edmonton um der Zeremonie vor dem Spiel beizuwohnen. Es dürfte wieder eine bewegende Zeremonie für Messier und die Anhänger der Oilers werden, haben die beiden sich jeweils doch so viel zu verdanken. Es wird sicher erneut ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der NHL.

 

[5.12.06] Hulls Nummer 16 wird geehrt Hull
Es ist nicht alle Tage, dass Spieler zusehen, wie ihre Nummer auf einem riesigen Banner an die Decke der Halle gezogen wird. Für (ehemalige) (Mit-)Spieler und Fans ist es ebenso ein einmaliges Erlebnis. Die letzte bewegende Zeremonie die vielen in Erinnerung geblieben ist war Mark Messiers Nummer 11. Am 12. Januar 2006 wurde sie bei einem Heimspiel der New York Rangers gegen sein ehemaliges Team, mit dem er die größten Erfolge mit Wayne Gretzky feierte, den Edmonton Oilers, geehrt. Die Zeremonie dauerte 75 Minuten und vor dem Spiel wurden Karten in den ersten Reihen für 30.000 Dollar gehandelt.
Am Dienstag den 05.12.2006 ist es wieder so weit und diesmal trifft es einen ganz Großen. Brett Hull, bekannt für eine unglaubliche Anzahl an erzielten Toren, wird für seinen Einsatz für das Team als Spieler von den St. Louis Blues mit der Ehrung seiner Nummer gewürdigt. Mit seinen 741 Toren rangiert er an Platz drei der ewigen Torschützenliste, nur hinter Gordie Howe und Wayne Gretzky.
Fotogallerie des Abends
Zwischenzeitlich auch geehrt:
Al MacInnis (09.04.2006 St. Louis - #2)
Ken Daneyko (24.03.2006 New Jersey - #3)
Scott Stevens (03.02.2006 New Jersey - #4)
Bernie Geoffrion (11.03.2006 Montreal - #5)
Ron Francis (28.01.2006 Carolina - #10)
Pat LaFointaine (03.03.2006 Buffalo - #16)
Serge Savard (18.11.2006 Montreal - #18)
Hull spielte insgesamt 11 Saisons bei den St. Louis Blues und erzielte dabei 527 Tore in 744 Spielen. Grund genug für die Blues die Nummer 16 zu ehren und auf immer an die Hallendecke zu hängen. Um 20 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit besuchen die Detroit Red Wings, bei denen Hull drei Saisons gegen Karriereende spielte, das Scottrade Center in St. Louis. Mit Detroit gewann Hull 2002 den Stanley Cup. Es war allerdings nicht sein erster Triumph in den Finals. Mit Dallas war er schon 1999 erfolgreich und gewann "Hockey's Most Valuable Trophy". Mit den St. Louis Blues reichte es allerdings nie zum großen Coup, aber während jener Zeit blühte er enorm auf und erzielte in fünf aufeinanderfolgenden Saisons 50 oder mehr Tore (72, 86, 70, 54, 57). Ein verdienter Abend für Brett Hull, er kann auf einen große Karriere zurückblicken.

 

[4.12.06] Shanahans Hatrick nicht genug, Kozlov schießt 4 Tore für Islanders Islanders Dass Sportler in New York meist einen schweren Stand haben ist ohnehin ein offenes Geheimnis. Anspruchsvolle Fans aller Profiteams wollen was für ihr Geld sehen und bisher sind viele Hoffnungsträger in New York an ihre Grenzen gestoßen. So kam es am Sonntag Abend zum Stadtduell zwischen den Rangers und den Islanders. Besondere Rivalität wird dieser Begegnung von vornherein immer zugesprochen und Spiele zwischen diesen beiden Teams bieten sehr oft besonders großen Unterhaltungswert. So auch letzte Nacht im natürlich mit 18.200 Zuschauern ausverkauftem Madison Square Garden. Die Islanders, die die Saison eher durchwachsen begannen, schienen in den letzten Partien einen recht guten Rhythmus gefunden zu haben und waren in der Atlantic auf Schlagweite gegen die Rangers gekommen. Umso besser kam das jetzige Spiel für die Islanders, da die Rangers in letzter Zeit etwas schwächelten. Die Islanders zeigten im ersten Drittel eindrucksvoll, dass sie im Moment eine gute Phase haben und führten nach Toren von Miroslav Satan, Chris Simon, Viktor Kozlov und Arron Asham nach 20 Minuten mit 4 - 0. Die Islanders kamen dann etwas entspannter aus der Pause, die Rangers hingegen verständlich angespannt. Brendan Shanahan konnte nach sieben Minuten im zweiten Drittel in Unterzahl seine persönliche, drei Spiele dauernde, und die der Rangers in diesem Spiel herrschende Torflaute beenden. Die Rangers schöpften wieder Mut und Hoffnung und 10 Minuten später war es Jaromir Jagr der auf 4 - 2 verkürzte. Noch eine Minute später schrumpfte der Rückstand auf nur ein Tor nachdem es erneut Brendan Shanahan war, der für die Rangers traf. Plötzlich wurde es wieder richtig interessant für Fans, Spieler und Coaches. Viktor Kozlov stellte allerdings 80 Sekunden vor Drittelpause den 2-Tore-Abstand wieder her. Im Schlussdrittel konnte Shanahan erneut auf ein Tor verkürzen, nachdem er in Überzahl mit einem gewaltigen Schuss Islanders Schlussmann Rick DiPietro bezwang. Am Ende sollte es für die Rangers dabei bleiben. Einzig Viktor Kozlov von den Islanders hatte noch nicht genug. Er erzielte noch die Treffer Nummer sechs und sieben für die Islanders, für ihn waren es Tore Nummer drei und vier an jenem Abend. Endstand 7 - 4 für die New York Islanders. Beste Akteure: Viktor Kozlov (4 Tore) und Brendan Shanahan (3 Tore).

 

[3.12.06] Devils mit Shootout-Sieg Devils Die Philadelphia Flyers haben es diese Saison wahrlich nicht leicht. Der Saisonstart gründlich vermasselt, vom Vereinsjubiläum ganz zu schweigen, der Headcoach nach einem guten Dutzend Spielen entlassen und die Stars Forsberg und Gagne glänzten viel zu selten. Am Samstag empfing man die New Jersey Devils und machte sich Hoffnung auf ein gutes Spiel und auch einen Sieg. Vermeintlich gut ging es los, nachdem Todd Fedoruk nach gerade mal anderthalb Minuten den ersten Puck hinter Martin Brodeur im Netz der Devils versenkte. Randy Jones gelang drei Minuten vor Ende des recht intensiv geführten und ansehnlichen Anfangsdrittels die 2 - 0 Führung für seine Flyers. Währende die Flyers noch das zweite Tor des Abends zelebrierten, schalteten die Devils schneller und Zach Parise stellte den alten Abstand wieder her und verkürzte auf ein Tor. Im Mitteldrittel gab es hüben wie drüben großartige Chancen, aber die Goalies wussten viel zu halten. Letztlich gelang es Patrick Elias den Ausgleich zu erzielen und man fing im Schlussdrittel wieder von vorne an. Mike Knuble nutzte die Gunst der Stunde und versenkte den Puck hinter dem machtlosen Brodeur und die Freude bei den Fans war rießig, hatte man mit diesem Tor doch die Tür zum Sieg weit aufgestoßen. Die Devils sichtlich geschockt taten sich in der Folge zunächst schwer und kassierten kurz vor Schluss auch noch eine Strafzeit (Martin, Stockschlag) und mussten fortan in Unterzahl dem Ausgleich hinterherlaufen. Erneut war es eine Unachtsamkeit der Flyers die Brad Lukowich zum Ausgleich kurz vor Schluss nutzte. Die Devils waren in der folgenden Verlängerung drückend überlegen, verpassten aber das entscheidende Tor zu machen. Im Shootout scheiterten Simon Gagne und Petr Nedved am wieder mal sehr stark spielenden Martin Brodeur. Zach Parise und Brian Gionta trafen und New Jersey gewann im Shootout. Eine bittere Niederlage für die Flyers, die zeitweise gut spielten, aber der Schlendrian kostete letztlich den Sieg.

 

[1.12.06] Hossa mit Hatrick, Lehtonen mit Shutout - Thrashers siegreich Thrashers Die Atlanta Thrashers hatten ihre letzen acht Spiele in Folge gegen die Toronto Maple Leafs verloren, unabhängig ob man ein Heim- oder Auswärtsspiel hatte. Am 27.10.2003 war es das letzte mal soweit, das Spieler der Thrahers die Maple Leafs bezwingen konnten. Diese Negativserie sollte nun endlich enden. Nach einem eher verhaltenen Start kam langsam etwas Bewegung in die Partie. Keine der beiden Mannschaften spielte wirklich aggresiv. Eine 2 Minuten Strafe von Mats Sundin wegen Hakens nutzten die Atlanta Thrashers aber eiskalt. Marian Hossa eröffnete das Spiel mit dem ersten Tor. In der Folge nahm die Intensität, mit der man spielte, auf beiden Seiten zu. Weniger Schüsse, ein paar mehr Strafzeiten, aber keine weiteren Tore im zweiten Drittel waren die Konsequenz. Im Schlussdrittel drohte dann mit einem erneuten Tor von Marian Hossa die Serie der Niederlagen der Thrashers gegen die Maple Leafs ein Ende zu finden. Urplötzlich wurde wieder richtig Hockey gespielt und es gab einige Strafzeiten wegen Hohem Stock, Hakens, Stockschlags und übertriebenem Einsatz. Insgesamt verteilten sich die Strafzeiten zwar ungefähr gleich, aber die Thrahers waren es, die erneut eine Überzahlsituation für sich nutzen konnten. Scott Mellanby traf nach etwas mehr als 12 Minuten im letzten Drittel zur 3 - 0 Führung, nachdem Hal Gill und Darcy Tucker (beide TOR) und Jon Sim (ATL) gleichzeitig wegen übertriebener Härte in die Strafkabine geschickt worden waren. Nach dem Powerplaytor spielte man vier gegen vier und 14 Sekunden nach dem 3 - 0 folgte ein erneuter Treffer. Wieder was es Atlanta. Brad Larsen traf die noch etwas konsternierten Maple Leafs im Tiefschlaf und erhöhte nochmals. Ein Strafe von Michael Peca wegen Hakens nutzte der an diesem Abend mit 4 Punkten überragende Marian Hossa aus und erzielte sein zweites Überzahltor und drittes in diesem Spiel. Folglich war das Spiel gelaufen, die Maple Leafs gefrustet und kurz vor Schluss gab's für die Zuschauer noch einen Kampf zwischen Bates Battaglia und Braydon Coburn zu sehen. Keri Lehtonen, Goalie der Thrashers stoppte alle 36 Schüsse und holte sich den vierten Shutout in dieser Saison und den zweiten in den letzten drei Spielen. Endergebnis: 5 - 0 für Atlanta. Slava Kozlov brachte es nach dem Spiel und dem Ende der Negativserie auf den Punkt und sagte, "We beat them in our building and next week we get a chance to beat them in their building." und machte Mut und Hoffnung auf ein spannendes Rückspiel in der nächsten Woche.

 

[30.11.06] Flyers mit Kampf, Nasvhille siegt dennoch Predators Die Philadelphia Flyers, die diese Saison zugegebenermaßen schlecht unterwegs sind, mit 17 Punkten aus 24 Spielen im Osten das schlechteste Team sind und ligaweit nur die Columbus Blue Jackets und die Phoenix Coyotes schlechter sind, empfingen letzte Nacht den erstplatzierten der Central Division in der Western Conference, die Nashville Predators. Mike Knuble schoss das 1 - 0 nach gerade einmal fünf Minuten nach herrlicher Vorarbeit von Peter Forsberg. Goalie Chris Mason (Stammgoalie Tomas Vokoun momentan verletzt) traf nicht wirklich eine Schuld, spielte er an diesem Abend doch fast ausnahmslos auf recht hohem Niveau. Nach Steve Sullivans Ausgleichstreffer noch im ersten Drittel drehte sich das Spiel zwar nicht zu Nashvilles Gunsten, aber sie agierten ingesamt einfach cleverer und wirkten in ihren Ideen spritziger, den Spielern aus Philadelphia einen Schritt voraus. Im zweiten Drittel schaffte Chris Mason sogar einen Scorerpunkt zu sammeln, als der Puck von ihm und über Dan Hamhuis zu Alexander Radulov zum 2 - 1 für Nashville den Weg ins Netz der Flyers fand. Zu diesem Zeitpunkt schien die Moral der Flyers gebrochen, aber nur vorübergehend. R.J. Umberger schloss einen schön vorgetragenen Angriff von Randy Robitaille und Geoff Sanderson ab und Spieler und Fans in Philadelphia schöpften neuen Mut und Euphorie. In der Folge sollte sich aber klar zeigen, warum die Predators momentan auf einem Spitzenplatz stehen. Paul Kariya war hellwach als Mike Rathje versuchte einen Pass zu einem Flyers-Mitspieler zu spielen und nahm ihm geschickt den Puck ab und passte mit übersicht zu dem vor Antero Niitymaki freistehenden Martin Erat, der diese kleine Fahrlässigkeit von Rathje eiskalt in ein Tor verwandelte und seinen Predators die 3 - 2 Führung gab. In der Folge fielen keine weiteren Tore und Philadelphia verlor unglücklich. Rathje kommentierte seinen Fehler, "That's the way the hockey is. You make a mistake like that and people are going to be upset about it." Peter Forsberg sagte dennoch, "Turnovers are going to happen in a 60-minute game." und nahm seinen Teamkollegen Rathje in Schutz.

 

[29.11.06] Rangers verlieren zweites Spitzenspiel im Osten in Folge Rangers Nach der Heimniederlage vom 26.11.06 gegen die Sabres (1. Platz Northeast Divison) erwarteten die Rangers das zweite Topteam aus der Eastern Conference. Die Thrashers (1. Platz Southeast) kamen den erstplatzierten der Atlantic Divsion, die New York Rangers besuchen. Nach der etwas unglücklichen Niederlage in der Verlängerung gegen die Sabres nahmen sich die Rangers natürlich vor wieder zu siegen. Zunächst fiel es beiden Teams schwer in die Nähe des Tors des Gegners zu kommen. Die Thrashers schossen fünf mal auf den Kasten von Henrik Lundqvist, die Rangers nur zwei mal auf das Gehäuse des letzte Woche starken Kari Lehtonen. Bei den Rangers traf aber einer der beiden Schüsse ins Schwarze, ziemlich genau kurz vor Schluss des ersten Drittels wurde die Partie plötzlich interessant als Adam Hall die Führung für die Rangers in Überzahl besorgte. Die Thrashers kamen jetzt mit mehr Dampf aus der Pause und nach nur knapp zwei Minuten stand es nach einem Tor von Brad Larsen wieder Unentschieden. In der Folge wechselte das Momentum aber wieder und fortan waren die Rangers wieder am Drücker. Die Folge waren zwei Tore (Adam Hall und Martin Straka) und zur Hälfte des Mitteldrittels stand es 3 - 1 für New York. Die Thrashers drohten den Anschluss zu verlieren, bis Marian Hossa mit Saisontor 17 die Führung zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittels auf einen Treffer verkürzte. Die Thrashers gingen im Schlussdrittel sogar noch durch zwei Tore (Jim Slater und Bobby Holik) mit 3 - 4 in Führung und nun waren erneut die Rangers gefordert. Michael Nylander nahm sich der Aufgabe an und schoss zweieinhalb Minuten vor Ende des Spiels den Ausgleich zum 4 - 4 und rettete seine Rangers in die Verlängerung. Zwar mussten die Rangers noch einmal zittern als Steve Rucchin 37 Sekunden vor Schluss noch einmal die Latte des Rangers-Gehäuses tesete, aber es sollte zumindest für die Verlängerung reichen. Nach weniger als drei Minuten fand die Verlängerung aber schon ihr Ende. Erneut war es Bobby Holik, der den zweiten Schuss der Thrashers in der Verlängerung verwandelte. Endergebnis: Thrashers gewinnen nach Verlängerung mit 5 - 4.

An diesem Abend hatten auch die Goalies in diversen Spielen wieder einen großen Auftritt. Christobal Huet wehrte alle 36 Schüsse auf sein Tor ab und die Montreal Canadiens gewannen schließlich im Shootout gegen die Florida Panthers. Roberto Luongo spielte auch ohne Gegentreffer als seine Vancouver Canucks gegen die Columbus Blue Jackets mit 1 - 0 siegreich waren.

Kleine Abschlussnotiz: Chris Pronger hat bei seiner Rückkehr nach Edmonton im Trikot der Anaheim Ducks ein für sich versöhnliches Ende gefunden und mit seinen Ducks 3 - 2 nach Verlängerung gewonnen. Zwar wurde er bei den meisten Puckberührungen ausgepfiffen und auch die Transparente "The Gap in Your Story is Bigger Than the Gap in Your Teeth." sprachen eine deutliche Sprache, Pronger ließ sich aber nicht beirren und spielte sein Spiel. Er sagte nach dem Spiel: "They're passionate about their team and they can't understand why I'm not here", blickte aber nicht zurück, sondern nach vorn.

 

[28.11.06] Red Wings beenden Niederlagenserie von 5 Spielen Red Wings Die Detroit Red Wings haben momentan wirklich eine komische Art zu spielen. Erst gewinnen sie neun Spiele in Folge, dann verlieren sie fünf am Stück. Umso erfreulicher für die Spieler aus Detroit, dass die Dallas Stars als Ende für diese Negativserie herhalten mussten, sind jene doch ein recht starkes Team in dieser Saison. Anfangs sah es auch recht gut aus. Mit keinen (Gegen-)Toren, dafür aber mit 10-6 Schüssen Vorteil beendete man das erste Drittel. Nach 6:22 Minuten im Mitteldrittel kam aber das, was man eigentlich vermeiden wollte, der Rückstand gegen die Stars. Antti Miettinnen verwandelte durch Vorarbeit von Mike Ribeiro und Jussi Jokinen zur Führung für Dallas. In der Folge waren die Red Wings zwar bemüht, aber nicht wirklich zwingend. Ihr Powerplay ist diese Saison zwar überdurchschnittlich schlecht (12 von 114 - 10,5%) und zu recht das schlechteste in der Liga, aber dafür schoss man bisher 5 Tore in Unterzahl und man kann zwar nicht behaupten, dass die Spieler der Red Wings auf diesen Effekt spekulierten, später sollte aber genau das eintreten. In Überzahl erfolglos, in Unterzahl erfolgreich. "Solange wir in Unterzahl treffen, brauchen wir in Überzahl ja nicht zu treffen", scherzte Mattieu Schneider nach dem Spiel. Und so kam es dann auch, dass nach 3 Minuten im Schlussdrittel Kris Draper die Gelegenheit beim Schopfe packte und in Unterzahl den Ausgleich für die Red Wings schoss. Die Stars waren anschließend wenig aktiv und mit lediglich 6 Schüssen im dritten Drittel unverständlich inaktiv, bzw. die Red Wings überdeutlich aggresiv in der Verteidigung. So aggresiv wie zu Zeiten der Siegesserie von neun Spielen. Dies Agressivität hatte immer wieder vereinzelt Strafzeiten zur Folge, aber wie wir schon lernten muss das nicht unbedingt ein Nachteil sein, und dem war auch wieder so. Mathieu Schneider war es, der kurz vor Ende der Strafzeit von Daniel Cleary ein erneutes Unterzahltor für die Red Wings erzielte. Somit führten die Red Wings unverhofft, und stämmten sich mit allem gegen die nun wieder aktiv werdenden Stars. 45 Sekunden vor Ende kassierte Kris Draper noch eine Strafzeit und Marty Turco wurde für den Extraangreifer bei Dallas aus dem Tor gewunken. Dennoch, Detroit hielt stand und gewann trotz 6 - 4 Spielern das Spiel mit 2 - 1.

 

[27.11.06] Sabres gewinnen gegen Rangers in Overtime Sabres Im Spitzenspiel in der Eastern Conference trafen am Sonntag die Buffalo Sabres auf die New York Rangers. Vor 18.200 Zuschauern im ausverkauften Madison Square Garden boten anfangs weder die Gäste aus Buffalo noch die heimischen Rangers eine packende Partie. Wie für die meisten Spitzenpartien üblich tastete man sich ab und die Zuschauer sahen im ersten Drittel keine Tore und jeweils nur acht abgewehrte Schüsse der Goalies, Ryan Miller und Henrik Lundqvist. Auch im zweiten Drittel mussten die Fans geduldig sein, schließlich beendete Maxim Afinogenov in Überzahl nach 12 Minuten die Nullrunde und setzte ein Zeichen, dass an diesem Abend doch noch etwas geht. Thomas Vanek nahm sich dem guten Beispiel an und verwandelte knapp 2 Minuten später zum 2 - 0 Führungstreffer für seine Sabres. Die Rangers spielten bis zum 1 - 0 aggresiv, sofern man deren viele Strafzeiten als Indikator dafür nimmt. Kurz nach dem Faceoff nach dem erneuten Gegentor berappelten sich die Rangers aber in einer Blitzaktion und Martin Straka besorgte den Anschlusstreffer. In der Folge war das Spiel ein wenig in der Schwebe. Die Sabres wollten sich retten und die Rangers warteten auf Fehler und es dauerte bis 5 Minuten vor Schluss der Partie bis der Ausgleich fiel. Erneut war es Martin Straka. Keines der beiden Teams vermochte in der Folge mehr zu tun als nötig und man bereitete sich auf Verlängerung vor. Jene Verlängerung sollte nicht lang dauern. Chris Drury gewann nach anderthalb Minuten einen Faceoff, passte zu Teppo Numminen, der einfach mal draufhielt. Glück für ihn und Buffalo, dass Chris Drury, welcher ihm gerade zupasste, den Puck entscheidend abfälschte und mit seinem 14. Saisontor das Siegtor für die Sabres erzielte. Endstand 3 - 2 nach Verlängerung.

 

[26.11.06] Thrashers und Sharks mit Shutout-Siegen Lehtonen Mal wieder ein Abend an dem die Torhüter glänzen konnten. Allen voran Kari Lehtonen von den Atlanta Thrashers, der beim Heimspiel gegen die Florida Panthers 37 Schüsse parierte und damit zu recht 1st Star des Abends wurde. Dieser Shutout ist bereits der dritte für den jungen Finnen in dieser Saison und der sechste in seiner Karriere. Er kassiert zwar mit 3,06 Gegentoren/Spiel noch ein paar zu viel, aber er ist auf einem sehr guten Weg. Einziger und damit auch Torschütze für den Sieg war an jenem Abend übrigens Ilya Kovalchuk 6 Minuten vor Ende des ersten Drittels. In der Folge drückten die Panthers zwar mächtig, besonders im Schlussdrittel, aber Lehtonen konnte alle 12 Schüsse parieren und den Sieg festhalten.


Nabokov Ein weiteres Spiel hatte am gestrigen Abend einen, wenn nicht sogar zwei, Goalies, die die Angreifer zum Verzweifeln brachten. Von Martin Bordeur ist man es ja mittlerweile gewohnt und er konnte 26 Schüsse der San Jose Sharks abwehren. Einer zu wenig, denn Joe Thornton konnte nach 9 Minuten im Schlussdrittel den 1 - 0 Führungstreffer für die Sharks erzielen. In der Folge öffneten die New Jersey Devils ihr Spiel mehr und nahmen 1 Minuten vor Schluss Martin Bordeur vom Eis um den Extrangreifer zu bekommen. Es half aber nichts und Mike Grier erzielte den 2 - 0 Endstand in Unterzahl (6 zu 4 Spieler für S.J). Evgeni Nabokov, Goalie der Sharks blieb indes ohne Gegentor und sicherte sich auch einen Shutout, ebenfalls der Dritte in dieser Saison.

 

[25.11.06] Senators stark, Heatley mit Hatrick Senators Die Ottawa Senators, die diese Saison eher durchwachsen spielen, besuchten gestern die Panthers in Florida. Stepehn Weiss erzielte 7 Minuten nach Beginn den 1 - 0 Führungstreffer für die Hausherren. Dann folte die Zeit der Senators und der erste Teil der Heatley-Show an jenem Abend. Heatley schoss binnen dreieinhalb Minuten zwe Tore um für seine Senators die Führung zu besorgen. Dean McAmmond legte 5 Minuten nach der Drittelpause noch einen drauf und die Senators führten 3 - 1. Dann schienen sich die Panthers gefangen und wieder auf ihre Stärken besonnen zu haben. Nun schossen sie drei unbeantwortete Tore (Drew Larman und zwei mal Gary Roberts), und plötzlich stand es 3 - 4 gegen die Senators. Dann nahm das Spiel erneut eine starke Wendung und Ottawa konnte erneut 3 Tore in Folge erzielen. Mike Fisher, Jason Spezza und erneut Dany Heatley waren die erfolgreichen Torschützen für Ottawa und so blieb es dann auch beim Endstand von 6 -4 für Ottawa. Heatley war Mann des Abends mit drei Tore und einer Torvorlage.

Die Detroit Red Wings sind diese Saison mal top, mal flop. Nach zuletzt 9 Siegen in Folge kam erneut ein Durchhänger und man verlor die letzten 5 Spiele inklusive einer Shootoutniederlage letzte Nacht gegen die St. Louis Blues. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung stand es Unentschieden 2 - 2 (STL: zwei Mal Peter Cajanek, DET: Zetterberg, Lidström).Im Shootout wurde Williams' Schuss vom ehemaligen Red Wing Manny Legace pariert und Pavel Datsyuk verfehlte gar ganz das Netz. Martin Rucinsky und Doug Weight trafen gegen Dominik Hasek und die Red Wings verloren. Eklatant der Unterschied in den Torschüssen. 43 - 19 für Detroit. Der ehemalige Schlussmann der Red Wings, Manny Legace, hatte einen starken Auftritt vor den ehemaligen Fans und hatte den größten Anteil am Sieg seines neuen Arbeitgebers, den St. Louis Blues.

 

[24.11.06] Predators schlagen Canucks mit 6 - 0 Predators Im einzigen gestrigen Spiel vor dem Thanksgiving-Feiertag am heutigen Donnerstag besuchten die Vancouver Canucks die Nashville Prdeators. Schnell wurde den 15.396 Zuschauern im Gaylord Entertainment Center in Nashville klar, dass sich die Canucks diese Reise hätten sparen können. Die Predators spielten von Anfang an stark und nach 2:43 Minuten konnte Alexander Radulov schon das 1 - 0 erzielen. Zwei Minuten später erhöhte Darcy Hordichuck auf 2 - 0 und die Canucks schienen geschlagen. Sie leisteten dennoch betrachtlich Gegenwehr, vermochten es aber nicht Tomas Vokoun zu überwinden. Vokoun musste zu Beginn des Schlussdrittels in der Kabine bleiben, da er sich bei einem Zusammenstoß eine Handverletzung zuzog. Die Predators blieben auch im zweiten Drittel treffsicher und Scott Hartnell (zwei Tore) und Marek Zidlicky (ein Tor) machten mit dem 5 - 0 innerhalb von zweieinhalb Minuten den Sack vermeintlich zu. Nur Shea Weber hatte von Seiten Nashvilles noch etwas draufzusetzen und markierte 3:40 Minuten vor Ende des Mitteldrittels bereits den 6 - 0 Endstand.

 

[23.11.06] Selanne auch im Club der 500 Teemu Selanne Das neueste Mitglied im Club der 500 heißt seit gestern Abend Teemu Selanne. Am Vorabend mit zwei Toren erfolgreich, reichte ihm ein einziges Tor im Spiel gegen die Colorado Avalanche. Beim Powerplay nach 15 Minuten im zweiten Drittel konnte der finnische Angreifer als 36. Spieler überhaupt erst diese magische Grenze durchbrechen. Dem voraus gingen zwei Tore der Colorado Avalanche durch Tyler Arnason und Brad Richardson im ersten Drittel. Selanne und seine Anaheim Ducks blieben aber trotz des Ausgleichs durch Dustin Penner, knapp 1 Minuten nach dem 500. Karrieretor von Selanne, bis zum Schluss torlos und es ging dank den ebenfalls torlosen Colorado Avalanche in die Verlängerung. In der Verlängerung fielen auch keine Tore und man bereitete sich auf den Shootout vor. Selanne, Shannon und Getzlaf scheiterten alle an Colorados Goalie Jose Theodore. Stastny und Svatos trafen nicht mal das Tor, Joe Sakic besiegelte aber mit seinem 2. Shootout-Karrieretor den Sieg.

Erneut konnten die Bufallo Sabres einen Kantersieg feiern. Diesmal waren die Toronto Maple Leafs zu gast und führten nach 4 Minuten schon mit 2 - 0 durch zwei Powerplaytore von Darcy Tucker und Kyle Wellwood. Bufallo konnte durch Maxim Afinogenovs Powerplaytor sowie einem normalen Treffer durch Jiri Novotny noch vor der Dirttelpause ausgleichen um 3 Minuten nach Start des zweiten Drittels durch ein Powerplaytor von Daniel Briere und ein normales Tor von Brian Campbell die Partie zu drehen und 4 - 2 zu führen. Zwar schafften die Maple Leafs noch einmal den Ausgleich durch Jeff O'Neill und Darcy Tucker, die Sabres waren am Ende aber doch eine Nummer zu groß. Briere konnte mit seinem zweiten Tor des Abends den entscheidenden Wendepunkt setzen. Fortan waren die Maple Leafs drückend und die Sabres kurz vor Schluss in Unterzahl. Jason Pominville konnte trotz der 6 - 4 Unterzahl die Umklammerung durchbrechen und Chris Drury besorgte in selber Situation dann den Rest.

 

[22.11.06] Rangers besiegen schwache Hurricanes Rangers Zwei Tage nach dem 600. Karrieretor von Jaromir Jagr besuchten die amtierenden Stanley Cup Champions, die Carolina Hurricanes, die New York Rangers. Mit Shanahan und Jagr standen das erste mal seit Steve Yzerman und Brett Hull am 21. März 2004 zwei Spieler in der selben Mannschaft, die beide jeweils 600 Tore in ihrer Karriere erzielen konnten. Marcel Hossa und Brendan Shanahan trafen im ersten Drittel für die Rangers und Jaromir Jagr konnte an diesem Abend seine besondere Woche fortsetzen. Jagr traf im zweiten und dritten Drittel je ein mal und konnte durch diese Tore den Rekord für die meisten Tore eines europäischen Spielers einstellen und damit Jari Kurri verdrängen, den Jagr und die meisten Europäer, wie er nach dem Spiel sagte, als Idol verehren. Jagr schien sichtlich glücklich und die Rangers ließen im Spiel nichts anbrennen. 4 - 0 war der Endstand, vor allem dank eines starken Schlussmannes, Henrik Lundqvist, der 34 Schüsse parieren konnte, schien es eine klare Angelegenheit gewesen zu sein.

Ähnliches Ergebnis, aber deutlich dominanter ging es letzte Nacht in Anaheim zu. Im ersten Drittel fiel zwischen den Anaheim Ducks und den Gästen, den San Jose Sharks, kein Tor. Erst Chris Pronger konnte im zweiten Drittel die Torlosigkeit beseitigen. Ryan Getzlaf nutzte in der Folge noch eine Überzahlsituation und erhöhte auf 2 - 0. Teemu Selanne schaffte im letzten Drittel Karrieretor 498 und 499 und steht damit ebenfalls kurz vor der 500. Francois Beauchemin traf zwischen den beiden Selanne-Toren auch noch. Endstand 5 - 0 für Anaheim. Interessante Randnotiz: Die Anaheim Ducks hatten mit 15013 Zuschauern erneut keine volle Halle. 2161 Plätze auf den Rängen blieben leer. Eigentlich unverständlich, wenn man sieht, welche Spieler in Anaheim sind und wie stark das Team spielt.

 

[21.11.06] Abstimmung für das Allstar-Game läuft Allstar Seit dem 16.11.2006 kann man über www.nhl.com seine Stimme für seine Lieblingsspieler abgeben, die im NHL-All-Star-Game spielen sollen. Das im kommendem Januar stattfindende All-Star-Game ist das erste in den letzten 2 Jahren, da 2005 aufgrund des Lockouts und 2006 aufgrund der Olympischen Winterspiele keines organisiert und ausgetragen wurde. Abgestimmt werden kann bis zum 1. Januar 2007 0:00 Uhr über diesen Link. Das Spiel findet am 25. Januar um 02:00 Uhr MEZ statt (24. Januar 2007, 20:00 Uhr Amerikanische Ostküstenzeit).

 

[21.11.06] Showdown im Westen zwischen Stars und Avalanche Dallas Stars Die Colorado Avalanche sind diese Saison nicht unbedingt schlecht, aber wirklich gut wird sie sicher auch keiner nennen. Mit 20 Spielen und 11 Niederlagen ging man in das kleine Spitzenduell im Westen. Man reißte zu den bisher recht starken Dallas Stars, die 13 Siege aus ihren ersten 19 Spielen verbuchen konnten. Die Colorado Avalanche legten gleich vor und nutzen die erste Powerplaygelegenheit eiskalt aus. Marek Svatos traf durch Vorarbeit von Joe Sakic nach gerade mal 2 Minuten zur frühen Führung. Es dauerte keine 5 Minuten und es stand 2 - 0 für Colorado. Torschütze: Marek Svatos (Assist: Andrew Brunette, Joe Sakic). In der Folge wachten die anfangs abwesend wirkenden Stars zusehends auf und es gelang den Spielstand noch vor der Pause durch zwei Tore von Brendan Morrow (ein Powerplaytor) auszugleichen. Gleich nach der Pause ging es flott weiter und Sergei Zubov konnte auf 3 - 2 für die Hausherren erhöhen. Milan Hejduk schaffte keine zwei Minuten später den Ausgleich und man ging mit einem Zwischenstand von 3 - 3 in das Schlussdrittel. John-Michael Liles schaffte erneut ein frühes Tor für Colorado und nutzte die Überzahlsituation eiskalt aus. In der Folge wurde das Spiel intensiver und die Stars waren um den Ausgleich bemüht. Eric Lindros war es schließlich, der mit seinem 5. Saisontor den erneuten Ausgleich schaffte. 6 Minuten vor Schluss konnten die Stars dann durch Antti Miettinen zum 5 - 4 erhöhen und bis zum Schluss die wacker kämpfenden Avalanche zurückhalten und das Spiel gewinnen.

 

[20.11.06] Jagr schießt 600. Karrieretor Jaromir Jagr Und wieder einmal ist Jaromir Jagr erfolgreich gewesen. Diesmal war es jedoch ein ganz besonderes Tor, das ihm gelang, nämlich sein 600. in der NHL. Es dauerte nicht lang bis der gebürtige Tscheche vor hemischem Publikum im Madison Square Garden traf. Nach gerade mal 1:43 Minuten im ersten Drittel schoss Jagr, nur leicht bedrängt, zum 600. Karriertor ein. Die Rangers waren in der Folge das bessere Team und nach knapp 3 Minuten im Mitteldrittel konnte Michael Nylander eine Überzahlgelegenheit für die Rangers nutzen und auf 2 - 0 erhöhen. Die Vorarbeit kam durch Brendan Shanahan und Martin Straka. Im dritten Drittel bauten die Rangers durch ein Tip-In-Tor von Brendan Shanahan (Assist: Strak, Jagr) und eines von Martin Straka (Assist: Nylander, Jagr) die Führung weiter auf 4 - 0 aus. In der Folge ließen die Rangers das Spiel etwas verflachen und die Tampa Bay Lightning erstarkten wieder, jedoch gelang erst 2:40 Minuten vor Spielende der Anschluss durch ein Powerplaytor von Eric Perrin (Assist: Filip Kuba, Johan Holmquist). Mann des Abends war aber unumstritten Jaromir Jagr, der zusätzlich zu seinem ganz speziellen Tor auch noch zwei Torvorlagen gab und sich damit mit 35 Punkten aus 22 Spielen (1,59 Pkt/Spiel) auf Platz Eins der NHL-Scorerliste schob.
In naher Zukunft dürfte noch eine weitere sehr runde Zahl von Toren durch einen anderen langjährigen Superstar erreicht werden. Teemu Selanne steht mit momentan 497 Toren auch unmittelbar vor einem Meilenstein. Mark Recchi mit 488 ebenfalls. Selanne konnte beim 6 - 4 Sieg seiner Anaheim Ducks gegen die Phoenix Coyotes letzte Nacht beachtliche 5 Assist-Punkte holen. Er kann also nicht nur Tore schießen, sondern auch gut vorbereiten.

 

[19.11.06] Penguins gewinnen dank Marc Recchi Marc Recchi Mark Recchi hat in seiner Karriere schon viel erreicht und dass er immer noch spielt, ist eigentlich ein Zeugnis für die Faszination Eishockey, die in ihm schlummert. Vielleicht treiben ihn aber auch die zwei noch vor ihm liegenden Karrieremeilensteine weiter. In dieser Saison kann er die 500-Tore-Marke durchbrechen sowie die Summe von 800 Torvorlagen schaffen. 12 Tore fehlem ihm nach dem Doppelpack von letzter Nacht gegen die New York Rangers noch für 500 Tore. Jordan Staal besorgte vor den heimischen Fans die Führung 5 Minuten vor Ende des ersten Drittels. Im zweiten Drittel passierte nicht viel und erst im letzten Drittel wurde es wieder interessant. Mark Recchi schoss nach 7 Minuten den 2 - 0 Führungstreffer. Sergei Gonchar und Sidney Crosby waren die Vorbereiter für ein Tor in Überzahl durch den 38-jährigen Recchi. Ein anderer Veteran, der diese Saison noch einmal voll angreift und im ersten Saisonsieg seiner Rangers zwei Tore für seinen persönlichen 600-Tore-Karrieremeilenstein erzielte, verkürzte ganz trocken mit einem Handgelenkschuss ohne Vorarbeit seiner Teammitglieder. Die Rede ist von Brendan Shanahan, der schon Saisontor Nummer 15 im 20. Spiel erzielen konnte. Am Ende traf Mark Recchi aber erneut um seinen Penguins den 3 - 1 Sieg zu geben. Sidney Crosby und Colby Armstrong gaben die Vorlage. In Pittsburg scheint viel gutes zusammenzukommen. Mit Jordan Staal, Sidney Crosby und Evegeni Malkin steckt enorm viel junges Potential im Team und mit Spielern wie Mark Recchi und John LeClair kommt auch die Erfahrung nicht zu kurz. Man darf gespannt sein ob es für die Playoffs reicht und wie man sich dort im Fall der Fälle verkauft.

 

[18.11.06] Staals Hatrick bringt den Sieg Eric Staal Die letzten vier Spiele von Eric Staal waren zweifelsohne nicht die besten seiner Karriere. Kein Pünktchen aus vier Spielen gab es selten für den Jungstar, umso beeindruckender wie er sich zurückmeldete. Gegen die Gäste aus Dallas sah es aber dann doch recht früh nach einem guten Abend für Staal aus. Nach 10 Minuten glich er in Überzahl den Führungstreffer von Jussi Jokinen aus (ebenfalls Powerplaytor). Ray Whitney schoss den 2 - 1 Führungstreffer 4 Minuten vor Ende des Anfangsdrittels. Im zweiten Drittel war es erneut Eric Staal, der mit einem Powerplaytor den Vorsprung für seine Hurricanes ausbauen konnte. Zwar schafften die Dallas Stars im letztem Drittel noch mal den 3 - 3 Ausgleich durch Tore von Patrik Stefan (Unterzahltor) und Jeff Halpern, jedoch war es erneut der an diesem Abend überragende Eric Staal, der mit einem Tor 46 Sekunden vor Schluss den Sack zumachte, nachdem Justin Williams zuvor noch einen drauflegte. Den Schlusspunkt setzte Jaroslav Modry mit dem Schlusspfiff für Dallas für den 5 - 4 Endstand.

 

[17.11.06] Siegesserie der Red Wings endet Red Wings Die Detroit Red Wings reisten mit breiter Brust und zuletzt 9 Siegen in Folge nach Calgary und sollten dennoch recht chancenlos gegen die Flames sein. Vor 19289 Zuschauern im Pengrowth Saddledome dominierten die Hausherren die Gäste aus Detroit, scheinbar nach Belieben, wenn man das Ergebnis sieht. Jedoch verlief das Spiel weitestgehend positiv für die Red Wings. Man gab mehr Schüsse auf das Gehäuse von Miikka Kiprusoff ab, als man auf den Kasten von Dominik Hasek zuließ. Letztlich sollte es aber dennoch nicht reichen. Im ersten Drittel machten die Tore von Kristian Huselius und Matthew Lombardi im Powerplay den Unterschied. Daymond Langkow erhöhte im Mitteldrittel auf 3 - 0 für Calgary und Dion Phaneuf schoss im Schlussdrittel zum erneuten Überzahltor ein. Lediglich Daniel Cleary konnte 40 Sekunden für Schluss noch den Ehrentreffer für die Red Wings holen und so zumindest den Shutout verhindern. Insgesamt treffen die Red Wings diese Saison nicht mehr so häufig und man scheint sich mehr auf die Defensive zu spezialisieren, wie die letzten Spiele zeigten.
Eklatant auch der Unterschied im Powerplay im Vergleich zur Vorsaison. 2005/2006: 22,2% (Platz 1), 2006/2007: 10,3% (Platz 29). Der Weggang von Shanahan und Yzerman macht sich logischweise auch dort bemerkbar.

 



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